Tägliche Überstunden
Der Zähler Tägliche Überstunden misst die Zeit, die über die eigene Sollzeit des Tages hinaus gearbeitet wird, jeweils für eine Stufe. Verwenden Sie ihn, wenn eine Vereinbarung Überstunden pro Tag statt pro Woche zählt, zum Beispiel die ersten 2 Stunden über der Sollzeit zu einem Satz und jede weitere Stunde zu einem anderen.
Wann er verwendet wird
- Überstunden werden pro Tag berechnet: Ein langer Montag bringt Überstunden, auch wenn ein kurzer Mittwoch die Woche später wieder auf die Sollzeit bringt.
- Überstunden werden in mehreren Sätzen nach Stunden vergütet, mit beliebig vielen Schwellen.
Tägliche Überstunden ersetzen die wöchentlichen Zähler Überstunden und Mehrarbeit. Geben Sie einer Person nicht beides, sonst werden dieselben Stunden doppelt vergütet.
Parameter
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Stufe beginnt bei | Wo die Stufe beginnt, in hh:mm über der Sollzeit des Tages. 0:00 für die erste Stufe. |
| Stufe endet bei | Wo die Stufe endet, in hh:mm über der Sollzeit des Tages. 0:00 bedeutet keine Obergrenze. Sie muss nach dem Beginn liegen. |
| Von Überstunden ausgenommen | Aktivitäten, deren Stunden nie zur Stufe zählen, etwa ein Kurs. Sie zählen für die Gleitzeit weiterhin als gearbeitete Zeit. |
So funktioniert es
Für jeden Tag nimmt der Zähler die über die Sollzeit des Tages hinaus gearbeitete Zeit und bucht den Teil, der in seine Stufe fällt. Jeder Tag steht für sich: Ein kurzer Tag bucht nichts und gleicht nie einen langen aus.
- Die Sollzeit ist die Sollzeit des Tages nach Feiertagen und Freizeitausgleich – dieselbe Sollzeit, an der die Gleitzeit gemessen wird.
- Ein Tag ohne Sollzeit (ein Wochenende oder ein freier Tag im Arbeitszeitmodell) beginnt die Stufen bei null, sodass jede daran gearbeitete Stunde als Überstunde zählt.
Mehrere Sätze: eine Regelung pro Stufe
Ein Zähler ist eine Stufe. Für mehrere Sätze legen Sie pro Stufe eine Zuschlagsregelung vom Typ Wöchentliche Zeiteinträge an, jede mit eigener Zuschlagsaktivität, und geben der Person alle davon.
Zum Beispiel mit den ersten 2 Stunden über der Sollzeit zu einem Satz und dem Rest zu einem anderen:
| Regelung | Stufe beginnt bei | Stufe endet bei | Zuschlagsaktivität |
|---|---|---|---|
| Überstunden, erste 2 Stunden | 0:00 | 2:00 | Überstunden 50 % |
| Überstunden, nach 2 Stunden | 2:00 | 0:00 | Überstunden 100 % |
Bei einer Sollzeit von 8 Stunden ergibt eine Woche mit 11, 9, 6, 8 und 8 Stunden plus 3 Stunden am Samstag:
| Tag | Gearbeitet | Überstunden 50 % | Überstunden 100 % |
|---|---|---|---|
| Montag | 11:00 | 2:00 | 1:00 |
| Dienstag | 9:00 | 1:00 | – |
| Mittwoch | 6:00 | – | – |
| Samstag (keine Sollzeit) | 3:00 | 2:00 | 1:00 |
Den Zuschlag vergüten und die Stunden gutschreiben
Jede Zuschlagsaktivität wird über ihre eigene Lohnart vergütet, sodass das Lohnabrechnungssystem den Satz anwendet. Fügen Sie diese Aktivitäten nicht als Eingaben einer Abrechnungsregel hinzu: Ein Zuschlag, der als Abrechnungseingabe verwendet wird, wird gutgeschrieben statt vergütet.
Die Stunden selbst gelangen 1:1 als gewöhnliche Gleitzeit auf das Gleitzeitkonto der Person. Im obigen Beispiel erhält die Lohnabrechnung 5:00 zu 50 % und 2:00 zu 100 %, während die Gleitzeit um 5:00 wächst: Bei der Gleitzeit gleicht der kurze Mittwoch – anders als bei Überstunden – 2:00 aus.